COVID 19 – Informationen für Wehrheimer Unternehmen

Der COVID 19 Virus verbreitet sich, und auch für die Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen und Unternehmen im gesamten Hochtaunuskreis bedeutet die Entwicklung eine besondere Herausforderung.

Die Freien Demokraten Wehrheim geben auf dieser Seite eine Übersicht mit Links zu seriösen Informationsquellen, damit sich insbesondere die Wehrheimer Unternehmen informieren können.

Aktuelle Informationen zu COVID 19

 

Aktuelle Daten zur Ausbreitung

 

Pandemieplan

Die Bundesregierung und die Experten vom Robert-Koch-Institut gehen davon aus, dass sich auch in in Deutschland immer mehr Menschen mit dem Virus infizieren und ein Teil von ihnen ernsthaft erkranken wird. Unternehmen in Wehrheim sollten über einen Notfallplan verfügen, um ausreichend vorbereitet zu sein. Auch Betriebe, die bereits einen Pandemieplan haben, sollten diesen aktualisieren.

Wie sich Betriebe vor, während und nach einer Pandemie verhalten sollten, ist im Handbuch für betriebliche Pandemieplanung“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrofenhilfe zusammengefasst. In diesem Handbuch werden auch entsprechende Checklisten zur Verfügung gestellt, die entsprechend genutzt werden können. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie aufgelistet:

Hygienisches Verhalten am Arbeitsplatz:
Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter sensibilisieren und auf hygienisches Verhalten hinweisen. Ebenso sollten Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Arzneien rechtzeitig beschafft werden.

Informationen des Gesundheitsschutzes beachten: 
Neben der Beschaffung von Medizin- und Hygieneartikeln, sollten Betriebe stets aktuelle Hinweise zum Gesundheitsschutz beachten. Alle wichtigen Informationen sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts, der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO), und beim Auswärtigen Amt zu finden.

Beschäftigte über Pandemieplan in Kenntnis setzen: 
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten über vorbeugende Maßnahmen informiert sein, damit auch im Ernstfall das Kerngeschäft weiter laufen kann.

Kernfunktionen, Ansprechpartner und Personaleinsatz festlegen:
Unternehmen sollten neben Bereichen, deren Funktion auch im Krisenfall nicht eingestellt werden können, auch Ansprechpartner für den Krisenfall benennen. Auch die Vorsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ausland sollte sichergestellt werden.

Betriebliche und personelle Planung: 
Nachdem die zentralen Funktionen des Betriebs festgelegt sind, sollte geklärt werden, welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtige Aufgaben übernehmen können. Falls viele Beschäftigte gleichzeitig ausfallen, muss der Betrieb auch weiterhin gesichert werden. Daneben sollten Betriebe in Absprache mit Kunden und Lieferanten die Versorgung festlegen.

Unterstützung bei der schnellen Umsetzung von Home-Office-Angeboten

Die schnelle Umsetzung von Home-Office-Lösungen stellt Betriebe, die noch nicht oder nicht in größerem Umfang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Home-Office gearbeitet haben vor umfangreiche organisatorische Herausforderungen.

Ein Problem ist die Aufrechterhaltung der Kommunikation zwischen den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hierbei gibt eines eine Reihe von kostenlosen Konferenzsystemen, die schnell und unkompliziert eingeführt werden können. Ein Übersicht und Bewertung von möglichen kostenlosen Software-Anwendungen finden Sie unter anderem in dieser Übersicht.

 

Unterstützungsmöglichkeiten vor den wirtschaftlichen Folgen

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, sich in diesen schwierigen Zeiten Unterstützung zu holen?

Eine Übersicht:

 

 

Soforthilfeprogramm des Landes

Seit dem 30.03.2020 können Klein- und Mittelständler finanzielle Unterstützung beim Land Hessen aus dem Soforthilfeprogramm beantragen:

Das Land Hessen hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt. Seit dem 30.03.2020 können sich betroffene Unternehmen auf einer eigens vom Land über das Regierungspräsidium Kassel eingerichteten Webseite registrieren und die Soforthilfe beantragen. Die finanzielle Unterstützung ist gestaffelt.

Freiberufler und Kleinunternehmer bis 5 Beschäftige: 10.000 Euro
Unternehmer mit bis zu 10 Beschäftigten: 20.000 Euro
Selbständige und Unternehmen bis zu 20 Beschäftigten: 30.000 Euro

Für den Antrag auf Soforthilfe müssen einige Unterlagen und Informationen wie etwa Steuernummer und Bankverbindung bereitgehalten werden.
Außerdem müssen die Dokumente im PDF-Format vorliegen und hochgeladen werden.
Eine Check-Liste auf der Internetseite des RP Kassel hilft beim Ausfüllen des Antrags. Antragsteller werden gebeten zunächst die Checkliste durchzugehen, ehe sie den Antrags-Dialog starten.Zum

Zum Antrag auf Soforthilfe

Dazu informiert auch Wehrheims FDP-Fraktionsvorsitzender Klaus Schumann in einem kurzen Video.