Für kürzere Wege mit dem Beutel

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FDP will mehr Entsorgungsstationen in Wehrheim

Wehrheim. Viele Hundehalter in Wehrheim handeln verantwortungsvoll und beseitigen die Hinterlassenschaften ihrer Tiere selbstverständlich. Doch häufig liegt die nächste Entsorgungsstation mehrere hundert Meter entfernt. Wer unterwegs ist, muss den gefüllten Beutel oft über längere Strecken mitführen – eine unnötige Hürde im Alltag.

Die FDP-Fraktion Wehrheim will diese Situation verbessern.

„Bereits in der ersten Sitzungsrunde der neu gewählten Gemeindevertretung nach der Kommunalwahl am 15. März wollen wir einen entsprechenden Prüfantrag einbringen, mit dem Ziel die Anzahl der Entsorgungsstationen auf der Wehrheimer Gemarkung deutlich zu erhöhen“, sagt FDP-Ortsvorsitzender Ingmar Rega.

Konkret soll der neue Gemeindevorstand zunächst alle bestehenden Standorte vollständig erfassen und kartografisch darstellen. Anschließend sollen geeignete zusätzliche Standorte ermittelt werden, mit dem Ziel, die räumliche Dichte der Stationen spürbar zu verbessern. Zudem sollen sowohl die Investitionskosten für neue Stationen als auch die laufenden Kosten für deren Leerung und Unterhaltung transparent dargestellt werden.

Ergänzend will die FDP prüfen lassen, wie sämtliche Standorte künftig digital und übersichtlich – beispielsweise über einen digitalen Lageplan auf der Website der Gemeinde – dargestellt werden können.

„In den Gesprächen mit Hundebesitzern kommt uns immer wieder zu Ohren, dass die Zahl der Entsorgungsstationen zu gering ist. Wir setzen uns für mehr wohnort- und wegenahe Stationen ein. Eine signifikante Erhöhung der Stationen ist auch ein konkreter Beitrag zu mehr Sauberkeit und Lebensqualität in Wehrheim“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Klaus Schumann.