Winterstein: Es lohnt sich zu kämpfen!

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Warum der Windrad-Wahnsinn weiterhin zu verhindern ist

In unseren Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern werden wir immer wieder gefragt, ob die Windkraft auf dem Winterstein (geplant sind 17 Windräder) noch zu verhindern sei.
Klare Antwort: Ja – es gibt weiterhin reale Chancen, dieses Vorhaben zu stoppen!

Gerne stellen wir die Sachlage nochmals klar:

Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 07.07.2023 keinen Generalvertrag beschlossen, sondern lediglich mehrheitlich einem Gestattungsvertrag ausschließlich mit der ABO Wind AG zugestimmt – gegen die Stimmen der FDP.

Wer behauptet, die Windräder seien damit endgültig beschlossen, verbreitet Unwahrheiten. Es handelt sich nicht um einen unumkehrbaren Beschluss, sondern um einen Schritt, der ausschließlich an den Projektierer gebunden ist.

Wichtig dabei:

Die ABO Wind AG ist Teil der ABO Energy.

Genau dieses Gesamtunternehmen steckt inzwischen in massiven finanziellen Schwierigkeiten:

rund 50 % des Eigenkapitals verloren

Gewinnerwartungen mehrfach deutlich reduziert

starker Einbruch des Aktienkurses

aktuell nur durch eine Stillhaltevereinbarung mit Gläubigern handlungsfähig

umfassende Restrukturierung, Ergebnis frühestens Februar 2026

Übersetzt heißt das im Klartext:

akute finanzielle Probleme

neue Kredite nur unter strengen Auflagen

ALLE Investitionen stehen auf dem Prüfstand

In solchen Situationen werden teure, langwierige und konfliktbeladene Projekte erfahrungsgemäß zuerst gestoppt oder verschoben. Genau dazu zählt das hoch umstrittene Windkraftprojekt auf dem Winterstein.

Die FDP Wehrheim hat von Anfang an gewarnt:

Die Wirtschaftlichkeitsversprechen von ABO Energy wirken schön gerechnet.

Wenn bereits das Gesamtunternehmen wackelt – wie belastbar sind dann erst die Kalkulationen für dieses einzelne Projekt?

Entscheidungen mit jahrzehntelangen Folgen für Natur, Landschaft und Anwohner dürfen nicht auf den Annahmen eines Unternehmens beruhen, das aktuell ums wirtschaftliche Überleben verhandelt.

Unser Fazit bleibt klar:
Die wirtschaftlichen Zusagen von ABO Energy sind hochgradig fragwürdig.
Windkraft auf dem Winterstein ist nicht alternativlos.
Der Widerstand ist weiterhin sinnvoll – und notwendig!